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Abschlussveranstaltung des Lektürekolloquiums: Lesekreis zur Staatsphilosophie im Landtag NRW

22.07.2026

© Sinan Hatun

Am Donnerstag, den 16. Juli 2026, fand die Abschlussveranstaltung des Lektürekolloquiums „Lesekreis zur Staatsphilosophie" im Landtag Nordrhein-Westfalen statt. Das von Dr. Sven Jürgensen (Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Verfassungstheorie und interdisziplinäre Rechtsforschung, Prof. Dr. Krüper) und Johannes Kemper (Referent bei der Bundesnetzagentur) veranstaltete Kolloquium stand in diesem Semester unter dem Titel „Wessen Freiheit? – Ideen und Ideologien des politischen Liberalismus" und widmete sich vier Texten der Liberalismustheorie: Auszügen aus Wilhelm von Humboldts „Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen", aus John Stuart und Harriet Taylor Mills „Über die Freiheit" sowie aus Ludwig von Mises' „Liberalismus", und schließlich Judith Shklars Aufsatz „Der Liberalismus der Furcht".

Der Besuch des Landtags erfolgte auf Einladung von Jan Philip Clooth, Büroleiter der Landtagsabgeordneten Inge Blask. In der Diskussion über Shklars Liberalismuskonzeption brachte Clooth den Teilnehmenden nicht nur politikwissenschaftliche und historische Perspektiven nahe, sondern bereicherte das Gespräch auch mit Einblicken aus der parlamentarischen Praxis. Im Anschluss führte er die Gruppe durch das Landtagsgebäude und vermittelte dabei anschaulich Einblicke in die Arbeit des Landesparlaments, angereichert durch Anekdoten aus dem parlamentarischen Alltag.

Die Organisatoren danken Herrn Clooth herzlich für die Gelegenheit zu diesem Besuch sowie ihm und allen Teilnehmenden für die anregenden gemeinsamen Diskussionen.

Das Lektürekolloquium findet semesterweise mit wechselnden thematischen Schwerpunkten statt. In den vergangenen Semestern standen unter anderem die Themen „Geistesgeschichte der Gewalt", „Die Souveränität des Volkes als Grundlage des Demokratiebegriffs" sowie „Wieviel Gott braucht das Recht?" im Mittelpunkt.

© Sinan Hatun

Am Donnerstag, den 16. Juli 2026, fand die Abschlussveranstaltung des Lektürekolloquiums „Lesekreis zur Staatsphilosophie" im Landtag Nordrhein-Westfalen statt. Das von Dr. Sven Jürgensen (Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Verfassungstheorie und interdisziplinäre Rechtsforschung, Prof. Dr. Krüper) und Johannes Kemper (Referent bei der Bundesnetzagentur) veranstaltete Kolloquium stand in diesem Semester unter dem Titel „Wessen Freiheit? – Ideen und Ideologien des politischen Liberalismus" und widmete sich vier Texten der Liberalismustheorie: Auszügen aus Wilhelm von Humboldts „Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen", aus John Stuart und Harriet Taylor Mills „Über die Freiheit" sowie aus Ludwig von Mises' „Liberalismus", und schließlich Judith Shklars Aufsatz „Der Liberalismus der Furcht".

Der Besuch des Landtags erfolgte auf Einladung von Jan Philip Clooth, Büroleiter der Landtagsabgeordneten Inge Blask. In der Diskussion über Shklars Liberalismuskonzeption brachte Clooth den Teilnehmenden nicht nur politikwissenschaftliche und historische Perspektiven nahe, sondern bereicherte das Gespräch auch mit Einblicken aus der parlamentarischen Praxis. Im Anschluss führte er die Gruppe durch das Landtagsgebäude und vermittelte dabei anschaulich Einblicke in die Arbeit des Landesparlaments, angereichert durch Anekdoten aus dem parlamentarischen Alltag.

Die Organisatoren danken Herrn Clooth herzlich für die Gelegenheit zu diesem Besuch sowie ihm und allen Teilnehmenden für die anregenden gemeinsamen Diskussionen.

Das Lektürekolloquium findet semesterweise mit wechselnden thematischen Schwerpunkten statt. In den vergangenen Semestern standen unter anderem die Themen „Geistesgeschichte der Gewalt", „Die Souveränität des Volkes als Grundlage des Demokratiebegriffs" sowie „Wieviel Gott braucht das Recht?" im Mittelpunkt.